Nachdem der neue Minister für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), seine Genehmigung gegeben hat, kann das Bettelverbot der Stadt Luxemburg an diesem Freitag in Kraft treten. Derweil bleibt die Maßnahme stark in der Kritik. Die politische Opposition erwägt juristische Schritte. Das Verbot war am Mittwoch denn auch ein Thema im zuständigen parlamentarischen Ausschuss.

Dort gab der Minister Erläuterungen zum Regierungsprogramm und, auf Antrag der Opposition, auch zum Bettelverbot. Laut mehreren Medien betonte Léon Gloden dabei, dass das Verbot explizit auf organisierte und aggressive Bettelei abziele, auch wenn in der abgeänderten Polizeiverordnung der Stadt von „toute autre forme de mendicité“ die Rede sei …