Mehrmals fälschte ein Polizist gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Strafzettel, um Parkgebühren zu sparen. Nach kurzer Zeit flog der Betrug auf und das Paar wurde zu Bewährungsstrafen verurteilt. Doch für den Beamten war die Affäre damit noch nicht beendet.
Parkgebühren können ins Geld gehen. Ein Polizist und seine Lebensgefährtin wollten sich das offenbar sparen – und kamen auf eine Idee: Statt alle drei Stunden für das Parken in der Straße ihres Arbeitsplatzes ein Ticket zu lösen, legte die Frau einen gefälschten Strafzettel hinter die Scheibenwischer ihres Autos.
Die Fälschungen sollten bei Kontrolleuren den Eindruck erwecken, dass der Wagen bereits Gegenstand einer Verwarnung war – und sie so davon abhalten, einen echten Strafzettel auszustellen. Die Masche funktionierte zunächst. Lange ließen sich die Mitarbeiter der Gemeinde allerdings nicht täuschen.
Blanko-Formulare für die Freundin
Am 27. Februar 2025 wandte sich ein Gemeindemitarbeiter an die Polizei, nachdem er zum zweiten Mal einen auffälligen Strafzettel hinter den Scheibenwischern eines geparkten VW T-Roc entdeckt hatte. Bei beiden Zetteln fehlten sowohl der Beamten-Code als auch die ausstellende Dienststelle.
Die Ermittlungen führten schnell zur Fahrzeughalterin Daniela P. Die damals 29-Jährige arbeitete als Erziehungshelferin in einer nahegelegenen Kindertagesstätte und lebte mit Filipe L., einem 28-jährigen Polizisten des Kommissariats Echternach, in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft …
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