Luxemburgs neuer Kommunikationssatellit für militärische Zwecke soll 2029 auf Orbit gehen. Der „GovSat-2“ soll dann die Kapazitäten des „GovSat-1“, der seit 2018 in Betrieb ist und der geschätzt in den Jahren 2038 bis 2040 das Ende seiner „Lebensdauer“ erreicht, ergänzen und schrittweise ersetzen. Am Mittwoch wurde der Gesetzentwurf für die Anschaffung, den Start und den Betrieb des neuen Satelliten mit großer Mehrheit im Parlament verabschiedet. Nur die beiden Abgeordneten von Déi Lénk stimmten dagegen.

Den Gesetzentwurf hatte Verteidigungsministerin Yuriko Backes (DP) Ende Juli 2025 im Parlament eingebracht. Damals hatte der Text noch eine Investition in Höhe von maximal 501 Millionen Euro vorgesehen. Mitte November aber hatte die Ministerin, in Zusammenarbeit mit den Abgeordneten des zuständigen parlamentarischen Ausschusses, den Text nochmals angepasst und den Maximalbetrag auf insgesamt 816 Millionen Euro erhöht.

Davon sind jetzt 101 Millionen Euro als Erhöhung der Kapitalbeteiligung des Staates an der Gesellschaft „LuxGovSat“ und 200 Millionen Euro für die anvisierten Kommunikationskapazitäten vorgesehen. Hinzu kommt eine Haushaltsreserve von 15 Millionen Euro …