Im vergangenen Jahr kostete eine Stunde Arbeit in Luxemburg im Schnitt 56,8 Euro. Damit waren die Arbeitskosten im Großherzogtum die höchsten in der gesamten Europäischen Union und lagen weit über dem EU-Durchschnitt, der sich auf 34,9 Euro belief. Das geht aus Zahlen hervor, die die europäische Statistikbehörde „Eurostat“ vergangene Woche veröffentlichte, und die auch interessant sind vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um den sozialen Mindestlohn in Luxemburg.
Am niedrigsten waren die Arbeitskosten, die sich aus den Löhnen der Arbeitnehmer sowie den Lohnnebenkosten, wie etwa den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber, zusammensetzen, laut Eurostat in Bulgarien (12,0 Euro), Rumänien (13,6 Euro) und Ungarn (15,2 Euro). Am höchsten waren sie in den Niederlanden (47,9 Euro), in Dänemark (51,7 Euro) und eben in Luxemburg (56,8 Euro). In Deutschland beliefen sie sich derweil auf 45,0 Euro pro Stunde und in Frankreich auf 44,3 Euro pro Stunde. Für Belgien liegen Eurostat keine Zahlen für 2025 vor, 2024 aber beliefen sich die Arbeitskosten dort auf 48,2 Euro pro Stunde.
Im Jahresvergleich stiegen die Arbeitskosten in allen Ländern der EU, außer in Malta, wo sie um 0,5 Prozent zurückgingen …
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