Laurence Bervard

Laurence Bervard, Jahrgang 1987, ist Journalistin, Gründerin und Teilhaberin von REPORTER. Sie hat Journalismus an der „London School of Journalism“ studiert sowie als Online- und Wirtschaftsredakteurin („Luxemburger Wort“, „L’Essentiel“) gearbeitet. Heute schreibt sie vor allem über Gesellschaftsthemen, Bildung, Gesundheit und Flüchtlingspolitik. Im Dezember 2017 wurde Laurence Bervard für ihre Berichterstattung über die Integration von Flüchtlingen in Luxemburg mit dem "Amnesty Medienpräis 2017" ausgezeichnet.

Chronologie eines Politikums

Der lange Weg zum neuen Nationalstadion

Es musste ein neues Stadion her – darin waren sich der luxemburgische und der europäische Fußballverband einig. Die daran anschließende Suche nach einem geeigneten Standort erwies sich aber als politischer Zick-Zack-Kurs. Ein Rückblick.

Fehleinschätzungen und Extrawünsche

Die Planungsfehler des neuen Stadions

Damentoiletten, falscher Rasen, Klappsitze, VIP-Bereich und mehr: REPORTER erklärt, welche Fehleinschätzungen den Preis des neuen Stadions in die Höhe schnellen ließen. Transparent ist längst nicht alles. Die Verantwortlichen versuchen zu beschwichtigen.

Mehrkosten in Millionenhöhe

Warum das neue Stadion so teuer wird

Nicht 60 Millionen, sondern 80 Millionen Euro soll das neue Stadion kosten. Die Budgetüberschreitung ist auf Änderungswünsche, Planungsfehler, falsche Prognosen und Verzögerungen zurückzuführen. Doch selbst der neue Betrag beinhaltet noch nicht die volle Rechnung.

Das Geschäft mit dem betreuten Wohnen

Wie Immobilienmakler Senioren täuschen können

Mit der Bezeichnung „logement encadré“ vermarkten einige Immobilienmakler Seniorenwohnungen zu überteuerten Preisen – ohne diesbezügliche Zulassung des Ministeriums. Konkurrenten beklagen irreführende Werbung und mögliche Manipulationen.

Ein Video als Stein des Anstoßes

Copas klagt gegen Immobilienmakler

Manche Vermarktungsmethoden für Seniorenresidenzen sind dem Dachverband der Pflegedienstleister Copas ein Dorn im Auge. Im Fall eines Videoclips wurde bereits wegen vergleichender, irreführender und abwertender Werbung eine Klage eingereicht.

Notdienst in Luxemburg

Wenn der Arzt erst herbeieilen muss

Die wenigsten Fachärzte sind nachts während ihres Notdienstes im Krankenhaus. Sie eilen auf Abruf von Zuhause herbei. Dadurch kann sich die akute Behandlung durchaus schwieriger gestalten. Manche Experten sehen darin jedoch nicht das dringlichste Problem.

Überlastung in der Notaufnahme

Luxemburgs Notärzte schlagen Alarm

Der Stress eines Notarztes ist kaum zu überbieten. Die Anforderungen steigen konstant und viele von ihnen äußern die Angst vor Fehlern und Gerichtsverfahren. Dennoch verdienen einige Ärzte der Notaufnahme seit Jahresbeginn weniger als zuvor – und sollen bald noch mehr arbeiten.

„Die Finanzierung der Notaufnahmen wurde bereits erhöht“

Für das CHL und das Hôpital Kirchberg ist keine Personalaufstockung vorgesehen, wenn beide Krankenhäuser ab nächstem Jahr den Notdienst tagtäglich anbieten werden. Das erklärt sich auch dadurch, dass der Krankenhausbeitrag der CNS in den vergangenen Jahren bereits angepasst wurde.

Reform der Notaufnahmen in der Hauptstadt

Keine kürzeren Wartezeiten in Sicht

Ab dem 1. Januar 2020 sollen das CHL und das Hôpital Kirchberg ihre Notaufnahmen täglich öffnen. Einigen Ärzten reicht dabei die Finanzierung der CNS aber nicht aus. Manche bezweifeln sogar, dass die Notdienste in der Hauptstadt so überhaupt funktionieren können.