Der russisch-israelische Unternehmer Mikhail Fridman ist nicht mehr im Visier von Sanktionen der Europäischen Union. Die 27 Mitgliedstaaten einigten sich am Dienstag nach schwierigen Verhandlungen darauf, neben dem usbekisch-russischen Milliardär Alischer Usmanow auch Mikhail Fridman von der Sanktionsliste zu streichen, die sich vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges gegen Personen und Organisationen mit Verbindungen zu Moskau richtet. Die Ukraine, in dem Fall Außenminister Andrij Sybiha, kritisierte das Vorgehen.
Mikhail Fridman ist für Luxemburg von besonderem Interesse, weil der Oligarch in einem Schiedsverfahren 15 Milliarden Euro vom Großherzogtum fordert, als Schadenersatz für die Vermögenswerte, die in Luxemburg eingefroren wurden. Inwieweit die Aufhebung der Sanktionen einen Einfluss auf das Verfahren hat, ist unklar. Möglicherweise kann das Großherzogtum aber nun auf eine positive Schlichtung hoffen, wie auch das „Luxemburger Wort“ schreibt.
Der 62-Jährige, dessen Unternehmen „LetterOne“ seinen Sitz in Luxemburg hat, war bereits juristisch gegen die Sanktionen vorgegangen …
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