Es ist ein bis dato eher ungewöhnlicher Vorgang: Aufgrund mehrerer Meldungen über die mögliche Anwesenheit nicht identifizierter Drohnen im Luxemburger Luftraum kam am Donnerstag erstmals die interministerielle Bewertungsstelle „Drohnen“ zusammen. Im Anschluss berief Premierminister Luc Frieden (CSV) auch die zuständigen Minister und Instanzen ein. Das teilte am späten Donnerstagnachmittag das „Haut-Commissariat à la protection nationale“ (HCPN) mit. Am Freitag dann sorgten weitere Sichtungen dafür, dass Flüge nach Luxemburg auf anderen Flughäfen umgeleitet werden mussten.

Die am Donnerstag eingegangenen Meldungen betrafen laut Angaben des Hochkommissariats hauptsächlich ein Gebiet in der Region Medernach. Um welche Art von Drohnen es sich handelte und wie viele Meldungen verzeichnet wurden, teilte das HCPN nicht mit. „RTL“ seinerseits berichtet von Meldungen von Privatpersonen in den vergangenen beiden Tagen. „Zum jetzigen Zeitpunkt lassen die vorliegenden Informationen keine endgültigen Schlussfolgerungen zu“, erklärt derweil das HCPN in seiner Pressemitteilung.

Die zuständigen Behörden würden „alle gesammelten Informationen analysieren und die notwendigen Überprüfungen durchführen, auch gemeinsam mit ihren ausländischen Partnern“, so das Hochkommissariat …