In den vergangenen fünf Jahren führte die Gewerbeaufsicht 72.155 Kontrollen bei Unternehmen in Luxemburg durch, um die Arbeitsverhältnisse der Belegschaft zu überprüfen. Dabei stellte sie in 490 Fällen eine illegale Beschäftigung von insgesamt 785 Personen aus Drittstaaten fest, die sich ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land aufhielten oder ohne Arbeitserlaubnis in einem Betrieb tätig waren. Das hatte 567 Geldstrafen in einem Umfang von 4,62 Millionen Euro sowie 55 „Procès-verbaux“ an die Staatsanwaltschaft zur Folge.

Diese Zahlen sind einer Antwort von Premierminister Luc Frieden (CSV), Arbeitsminister Marc Spautz (CSV), Innenminister Léon Gloden (CSV) und Bildungsminister Claude Meisch (DP) auf eine parlamentarische Anfrage von Mars Di Bartolomeo (LSAP) zu entnehmen. Der Abgeordnete wollte von der Regierung erfahren, ob sie Daten oder eine Einschätzung über die Zahl von Personen mit irregulärem Aufenthalt im Großherzogtum habe …