Mit dem „Klimabonus Mouer a Wiss“ fördert der Staat seit rund anderthalb Jahren explizit die Pflege und die Erhaltung von Feuchtgebieten oder artenreichen Grünlandflächen in Privatbesitz, um die dortigen Biotope zu schützen. Bisher ist die Nachfrage nach der Klimabeihilfe aber noch gering, wie Umweltminister Serge Wilmes (CSV) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage seiner Vorgängerin Joëlle Welfring (Déi Gréng) einräumt.

Seit Inkrafttreten der Beihilfe im März 2025 wurden dem Umweltminister zufolge insgesamt 24 Anträge auf den „Klimabonus Mouer a Wiss“ gestellt. Davon wurden 17 bewilligt, während sich drei noch in der Bearbeitung befinden. Sieben Anträge bezogen sich auf Feuchtgebiete mit einer Gesamtfläche von 1,78 Hektar, wofür Beihilfen in Höhe von insgesamt 14.410 Euro bewilligt wurden. Die anderen 17 Anträge betrafen artenreiche, empfindliche Grünlandflächen mit einer Gesamtfläche von 31,03 Hektar, wofür alles in allem 43.290 Euro an Subventionen genehmigt wurden.

Der „Klimabonus Mouer a Wiss“ wurde durch eine großherzogliche Verordnung vom 6. März 2025 eingeführt und richtet sich an Privatgrundstücke in der Grünzone. Die Verordnung legt denn auch fest, welche Biotope für die Beihilfe infragekommen …