In Luxemburg wurden im vergangenen Jahr 6,43 Millionen Tonnen Treibhausgas ausgestoßen. Das geht aus der vorläufigen Bilanz hervor, die jetzt veröffentlicht wurde. Wie das Umweltministerium betont, wurden damit die nationalen Klimaziele im Bereich der Treibhausgasemissionen im sechsten Jahr in Folge erreicht. Konkret lagen die CO2-Emissionen letztes Jahr 133.000 Tonnen unter dem für 2025 gesetzlich festgelegten Wert – und damit zwei Prozent unter dieser Obergrenze. Erneut gab es aber große Unterschiede zwischen den verschiedenen Sektoren.

Insgesamt gingen die Treibhausgasemissionen der vorläufigen Bilanz zufolge 2025 um fast 230.000 Tonnen und somit um 3,5 Prozent gegenüber 2024 zurück. Damit liegen sie 17,4 Prozent unter dem Niveau von 2020, einem Jahr, das dem Ministerium zufolge durch den Lockdown während der Covid-19-Pandemie geprägt war, und 31,5 Prozent unter dem Niveau von 2019.

Im Vergleich zum Referenzjahr 2005 sanken die Emissionen hingegen um 36,4 Prozent. Zur Erinnerung: Das geänderte Klimagesetz vom 15. Dezember 2020 sieht neben dem Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2050 eine Reduzierung der nationalen CO2-Emissionen um 55 Prozent bis 2030 gegenüber dem Niveau von besagtem Jahr 2005 vor.

Wie in den Vorjahren gab es aber eben auch 2025 deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen. In den Sektoren „Transport“ sowie „Land- und Forstwirtschaft“ wurden die festgelegten Emissionswerte eingehalten, während sie in den Sektoren „Industrie und Bauwesen“, „Wohn- und Geschäftsgebäude“ sowie „Abfall- und Abwasserbehandlung“ überschritten wurden …