In den vergangenen Monaten hatten sich wiederholt aktuelle sowie frühere Mitarbeiter der Universität Luxemburg an die Presse gewandt, um von mutmaßlichen Missständen zu berichten. Das rief auch die Politik auf den Plan und so befasste sich Ende Januar der zuständige parlamentarische Ausschuss mit dem Thema. In der Folge kündigte neben der Universität selbst auch das Hochschulministerium ein Audit an. Dessen Ausschreibung verlief aber, wie jetzt bekannt wurde, nicht wie erhofft, was die Untersuchung weiter verzögert.
„Im Rahmen eines beschränkten Verfahrens haben wir zwölf potenzielle Anbieter kontaktiert, bis zum Ablauf der Frist Ende März reichte aber keiner ein Angebot ein.“ Das antwortete die Ministerin für Digitalisierung, Forschung und Hochschule, Stéphanie Obertin (DP), am Dienstag im Parlament auf eine entsprechende parlamentarische Anfrage der Abgeordneten Corinne Cahen (DP). Die Anbieter hätten mitgeteilt, dass es ihnen nicht möglich sei, unter den vorgegebenen Bedingungen das Audit durchzuführen, so Stéphanie Obertin.
Das Feedback der Anbieter nahm das Ministerium aber als Grundlage für eine neue Ausschreibung …
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