In den ersten drei Monaten dieses Jahres hat der Luxemburger Staat im Zentralstaat, also ohne die Gemeinden und die Sozialversicherungen, insgesamt 7,92 Milliarden Euro eingenommen. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 7,86 Milliarden Euro, sodass am Ende des ersten Quartals ein positiver Saldo von 59 Millionen Euro zu Buche steht. Das geht aus den neuesten Zahlen zu den Staatsfinanzen hervor, die Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Dienstag auch den Abgeordneten der zuständigen Ausschüsse vorlegte.

Der größte Teil der Einnahmen geht wie üblich auf die „Administration des contributions directes“ zurück. Die Steuerverwaltung nahm im ersten Trimester des laufenden Jahres 4,5 Milliarden Euro ein und damit 5,8 Millionen bzw. 0,1 Prozent weniger als im ersten Quartal 2025. Dabei stiegen die Einnahmen aus der Einkommensteuer um 169,2 Millionen Euro (plus 8,1 Prozent), während die Einnahmen aus der Körperschaftssteuer für Unternehmen um 161,5 Millionen Euro (minus 11,8 Prozent) zurückgingen.

Die „Administration de l’enregistrement, des domaines et de la TVA“ ihrerseits verzeichnete Einnahmen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro …