Der Luxemburger Immobilienmarkt scheint sich langsam wieder zu stabilisieren. Bei Wohnungen im Bestand reichte die Zahl der Transaktionen im dritten Quartal 2025 nah an das Niveau vor der Krise heran. Und auch bei im Bau befindlichen Wohnungen wurde wieder mehr Aktivität verzeichnet, auch wenn die Zahl an Transaktionen weiterhin deutlich unter dem Schnitt der Jahre vor der Krise lag. Das geht aus einem neuen Bericht des „Observatoire de l’habitat“ hervor.
In diesem Bericht erinnern die Forscher daran, dass die Aktivität bereits im zweiten Quartal zugenommen hatte. Das sei in vielen Fällen darauf zurückzuführen, dass die Käufer noch von den steuerlichen Vergünstigungen profitieren wollten, die die Regierung eingeführt hatte und die am 30. Juni abliefen. Im dritten Quartal nahm die Aktivität aber dann wieder ab, blieb aber auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
Das lag auch daran, dass bestimmte im dritten Quartal registrierte Transaktionen Käufen entsprechen, die zuvor getätigt wurden. Die Regierung hatte nämlich eine Verlängerung der Frist für die Unterzeichnung der notariellen Urkunden bis zum 30. September beschlossen. Die hohe Aktivität im dritten Quartal lasse sich dem Bericht zufolge jedoch nicht allein durch die steuerlichen Maßnahmen erklären, sondern spiegele auch eine Erholung des Marktes wider …
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