Im September mussten die Verbraucher in Luxemburg im Schnitt weniger tief in die Tasche greifen als im Monat davor. Der vom „Statec“ berechnete nationale Verbraucherpreisindex lag nämlich 0,1 Prozent tiefer als im August. Im Detail zeigen sich aber gegensätzliche Preisentwicklungen. Die jährliche Inflationsrate ihrerseits stieg im Monatsvergleich um 0,3 Prozent auf 2,7 Prozent. Das ist einer neuen Veröffentlichung der Statistikbehörde zu entnehmen.

Damit erreicht die Inflation wieder ein Niveau, auf dem sie sich zuletzt im Mai 2024 befand. Damals belief sich die jährliche Inflationsrate auf 2,6 Prozent. In den Folgemonaten war sie aber kontinuierlich zurückgegangen, bis auf 0,8 Prozent im November 2024. Danach stieg sie jedoch wieder an und überschritt im Mai dieses Jahres wieder die Zwei-Prozent-Marke. Zuletzt ging das Statec davon aus, dass sich die Rate für 2025 bei 2,1 Prozent einpendeln und 2026 bei 1,4 Prozent liegen dürfte. Eine nächste Indextranche soll den Prognosen zufolge im dritten Quartal kommenden Jahres anstehen.

Einen wesentlichen Einfluss auf die allgemeine Preisentwicklung im September hatte die saisonal bedingte Schwankung bei den Kosten für Reisen. So zahlten Urlauber im September für ihre Aufenthalte durchschnittlich 11,2 Prozent weniger als im August, während die Preise für Flugtickets um 17,6 Prozent zurückgingen …