Die Situation im Bausektor bleibt angespannt: Der Immobilienmarkt in Luxemburg kommt nur sehr schwer aus der Krise. Hinzu gesellen sich das geringe Wirtschaftswachstum und die schwierige geopolitische Lage. Dennoch schöpfen die Unternehmen der Branche langsam wieder Hoffnung. Das geht aus dem neuen Konjunktur-Bericht des „Statec“ hervor, für den das Statistikamt bei den Firmen nachfragte, wie ihre derzeitige und künftige Auftragslage aussieht.

Dem Bericht zufolge steigt das Vertrauen in der Baubranche, wie bereits bei der vorigen Erhebung, weiterhin langsam, es bleibt aber unter seinem langfristigen Durchschnitt. Vor allem im Hochbau hat sich die Situation seit Jahresbeginn deutlich verbessert, während bei den spezialisierten Gewerken das Vertrauen stagniert. Positiv zu bewerten ist zweifelsfrei, dass sich die Auftragslage der Unternehmen im Sektor trotz eines leichten Rückgangs im Juni und Juli erholt hat und sich auch die Dauer der gesicherten Tätigkeit („durée d’activité assurée“) im Laufe des ersten Halbjahres verbessert hat, so das Statec.

Die Umfragen bei den Firmen bestätigen, dass die Aktivität im Gewerbe seit Jahresbeginn zugenommen hat. Diese Feststellung ist vor allem darauf zurückzuführen, dass weniger Betriebe von einem Rückgang ihrer Aktivität berichten …