Die Unternehmen der Luxemburger Baubranche scheinen wieder Hoffnung zu schöpfen, die Krise hinter sich zu lassen. Darauf deuten zumindest die Indikatoren im neuen Konjunktur-Bericht der Statistikbehörde „Statec“ hin. Steigende Kreditzinsen, explodierende Energiepreise und hohe Materialkosten hatten den Immobilienmarkt und mit ihm den Bau und alle Betriebe, die damit in Verbindung stehen, vor rund drei Jahren in diese historische Krise gestürzt.
Das Vertrauen im Bausektor war denn auch seit Anfang 2022 im freien Fall, wie das Statec in seinem Bericht in Erinnerung ruft. In den letzten Monaten sei das Vertrauen im Sektor aber wieder leicht gestiegen, so die Statistikbehörde. Es bleibe jedoch auf einem niedrigen Niveau, deutlich unter seinem langfristigen Durchschnittswert. Seit Jahresbeginn sei aber zumindest der Anteil der Unternehmen, die ihre Auftragslage als unzureichend einschätzen, rückläufig. In den Monaten davor hatte dieser Anteil bis Ende 2024 stetig zugenommen.
Auch die Einschätzung der Firmen in Bezug auf ihre aktuelle Geschäftstätigkeit scheint sich nicht weiter zu verschlechtern. Laut den vorläufigen Daten für den Monat Mai soll sie sich sogar verbessert haben. Und auch der Anteil der Unternehmen, die von einer unzureichenden Nachfrage berichten, ist dem Statec zufolge nicht weiter gestiegen …
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