Die Strompreise drohen weiterhin eine Belastung für die Luxemburger Haushalte und Unternehmen zu werden. Derzeit ist noch ein Strompreisdeckel in Kraft, der jedoch Ende dieses Jahres ausläuft. Um einer Preisexplosion entgegenzuwirken, hat die Regierung aber bereits eine neue Maßnahme angekündigt. Der Staat wird demnach einen Teil der Netzkosten übernehmen und dafür jährlich 150 Millionen Euro investieren.

„Mit dieser Maßnahme werden die Preise stabilisiert, höchstwahrscheinlich gehen sie sogar leicht zurück, auch wenn der Strompreisdeckel 2026 nicht mehr existiert.“ Das sagte Premierminister Luc Frieden (CSV) beim Pressebriefing nach dem letzten Ministerrat vor der Sommerpause. In diesem Ministerrat hatte die Regierung den entsprechenden Gesetzentwurf angenommen, der jetzt von Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) im Parlament eingebracht wird.

„Ein attraktiver Strompreis ist eine zentrale Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und für die Kaufkraft der Haushalte. Zudem sind Investitionen in die Strominfrastruktur essenziell für die Sicherheit und die Nachhaltigkeit der nationalen Energieversorgung“, betont Lex Delles denn auch in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Marc Goergen (Piraten) zu diesem Thema …