Die Gemeinde Bettendorf wird sich womöglich doch weiter an den Sondierungsgesprächen im Hinblick auf eine mögliche Fusion zur „Nordstad“ beteiligen. Man wolle nun wieder in Kontakt mit den anderen Gemeinden treten und erfahren, ob Bettendorf überhaupt noch an den Verhandlungen teilnehmen könne, hieß es am Mittwoch. Erst im Oktober 2024 hatte der Gemeinderat beschlossen, aus den Sondierungsgesprächen auszusteigen. Die erneute Kehrtwende ist eine Reaktion auf das rezente Referendum in der Gemeinde.
Dieses Referendum war nach der mehrheitlichen Entscheidung des Gemeinderats, sich aus den Gesprächen zurückzuziehen, von einer Bürgerinitiative via Petition in die Wege geleitet worden. Am vergangenen Sonntag wurde den Bettendorfer Einwohnern dabei folgende Frage unterbreitet: „Voulez-vous que le conseil communal finalise les discussions exploratoires afin que les citoyens de la commune de Bettendorf puissent se prononcer de façon éclairée lors d’un referendum en 2027 sur une éventuelle fusion avec les communes de Diekirch, Erpeldange-sur-Sûre, Ettelbrück et Schieren?“
Von insgesamt 1.696 wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern gaben letztlich 1.327 ihre Stimme ab. 37 Wahlzettel waren ungültig. Mit Ja stimmten 741 Personen, mit Nein 549 …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
