Das Pilotprojekt der sogenannten Lokalpolizei ist ein voller Erfolg. Zumindest ist das der Tenor der politisch Verantwortlichen und der Polizeiführung. Diese zogen Mitte der Woche Bilanz des vor fünf Monaten in Luxemburg-Stadt und Esch/Alzette gestarteten Projekts, das künftig auch in anderen Kommunen umgesetzt werden soll. Die Gemeinde Differdingen habe bereits einen Antrag gestellt, so Ressortminister Léon Gloden (CSV), der sich zuversichtlich zeigte, dass die Südgemeinde auch den Kriterien dafür entspreche.

Zur Erinnerung: Seit dem 1. Juli sind in Luxemburgs größten beiden Städten bestimmte Beamte als Lokalpolizei im Einsatz, 20 in Luxemburg-Stadt und vier in Esch/Alzette. Sie sind durch einen entsprechenden Schriftzug auf der Uniform gekennzeichnet und sollen vor allem sichtbar Präsenz zeigen, den Bürgern als Ansprechpartner dienen und damit das Sicherheitsgefühl in beiden Städten verstärken. Dazu sind sie von anderen Aufgaben entbunden, die von Beamten der umliegenden Kommissariate übernommen werden.

Anders als noch im Wahlkampf versprochen, untersteht die Lokalpolizei nicht dem Bürgermeister, sondern der Regionaldirektion der Polizei …