„Wir werden schon sehen, wer hier wen platt macht.“ Diese Worte richtete OGBL-Präsidentin Nora Back am Dienstagabend auf einer Veranstaltung an die Mitglieder, aber auch an die Regierung. Mit der Aktion, die der OGBl gemeinsam mit dem LCGB organisiert hatte, wollte man nämlich die Regierung davor warnen, die gewerkschaftlichen Rechte zu beschneiden. Rund 700 Gewerkschafter waren dazu im „Parc Hotel Alvisse“ in Dommeldingen zusammengekommen. Am Tag zuvor hatte bereits die CGFP ihre Mitglieder an derselben Adresse versammelt.
OGBL und LCGB machten vor ihren Mitgliedern deutlich, dass sie mit allen Mitteln jene Rechte verteidigen wollen, die die Gewerkschaften sich über Jahrzehnte erkämpft hätten. Dabei geht es ihnen vor allem um das exklusive Recht, Kollektivverträge auszuhandeln – ein Recht, das sie befürchten zu verlieren. OGBL und LCGB seien sich einig, im Kampf für ihre Interessen auch Streikaktionen zu organisieren, sogar einen Generalstreik, wenn es notwendig sei, wie unter anderem LCGB-Präsident Patrick Dury betonte.
Etwas moderater klangen da im Vergleich die Worte der CGFP. „Diese Regierung hat kein Mandat dafür, das ist Betrug am Wähler“, sagte ihr Präsident Romain Wolff am Montagabend und wiederholte damit seine Kritik an der von der Regierung angestoßenen Rentendebatte …
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