Im September haben 177 Personen in Luxemburg einen Antrag auf Asyl gestellt. Das waren etwas mehr als im August, als 153 Anträge verzeichnet wurden, aber viel weniger als im September 2023, als 243 Personen um internationalen Schutz gebeten hatten. Diese Zahlen hat vor Kurzem das zuständige Ministerium für innere Angelegenheiten veröffentlicht. Wenige Tage später lieferte Minister Léon Gloden (CSV) im Parlament zusätzliche Zahlen zu den Asylanträgen, aber auch zur regulären Immigration.
„Wir sind für eine verantwortungsvolle Immigrations- und Asylpolitik. Luxemburg braucht legale Immigration. Die Menschen, die die Bedingungen dafür erfüllen, müssen schnell integriert werden können. Jene, die die Kriterien nicht erfüllen, müssen so schnell wie möglich wieder in ihre Herkunftsländer zurückkehren können“, sagte Léon Gloden letzte Woche vor den Abgeordneten. Anlass war eine Anfrage von Maurice Bauer (CSV) im Rahmen einer Fragestunde. Der Minister verwies in dem Kontext denn auch auf die kürzlich geschaffene „Maison de retour“. Reporter.lu hatte Anfang September über die neue Einrichtung und die Ziele dahinter berichtet.
Darüber hinaus lieferte Léon Gloden eine ganze Reihe Zahlen, wobei er den Unterschied machte zwischen der Immigration von Personen aus Drittstaaten, etwa um in Luxemburg zu arbeiten, und der Situation von Geflüchteten, die Antrag auf Asyl stellen …
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