War der mutmaßliche Präsidentenbetrug im Fall Caritas, von dem die Justiz offiziell ausgeht, nur vorgetäuscht? Diese Frage wirft ein Bericht von „Radio 100,7“ auf. Demnach würden die Recherchen des öffentlich-rechtlichen Senders die These einer von außen konzertierten Betrugsmasche nicht bestätigen.
In dem Bericht vom Montag werden demnach weitere Details zum Betrugsfall von 61 Millionen Euro bei der Wohlfahrtsorganisation thematisiert. Anfang des Jahres hätte etwa die Finanzdirektorin der Caritas privat über ihre E-Mail-Adresse vom Generaldirektor die Anweisung bekommen, eine nicht bekannte Firma aufzukaufen. In der Folge werden erste Überweisungen abgewickelt, von der BCEE und BGL auf Konten der spanischen Bank BBVA. Als Empfänger der Überweisungen seien laut „Radio 100,7“ eine türkische Partnerorganisation der Caritas sowie der internationale Dachverband „Caritas Internationalis“ angegeben worden.
Dies sei aber nicht der einzige Grund, warum der Verdacht nahe liege, dass der Betrug mit „Insiderwissen“ vorbereitet und umgesetzt wurde …
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