Die Länder der sogenannten „Koalition der Willigen“ haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine geeinigt, sollte es zu einem Frieden oder einem Waffenstillstand mit Russland kommen. 26 Staaten zeigten sich dabei grundsätzlich bereit, auch Truppen zu entsenden. Welche Länder das sind, ist nicht bekannt. Ob Luxemburg dazugehört, ebenso wenig. Doch auch das Großherzogtum zeigt sich generell bereit, sich in irgendeiner Form an Sicherheitsgarantien zu beteiligen.

„Wir werden auch in dieser Koalition unsere Verantwortung übernehmen, zusammen mit anderen, wie wir es auch in der Vergangenheit bei anderen Konflikten getan haben“, erklärte Premier Luc Frieden (CSV) nach dem Treffen von 35 Staats- und Regierungschefs letzten Donnerstag bei „Radio 100,7“. Wie eine Luxemburger Beteiligung aussehen könnte, sagte er nicht. Das sei Aufgabe des Generalstabschefs und der Verteidigungsministerin. Letztere hatte zuletzt noch einen Einsatz von Soldaten in der Ukraine ausgeschlossen.

Jetzt erklärte das Ministerium von Yuriko Backes (DP) auf Nachfrage des „Tageblatt“, dass man generell bereit sei, Kapazitäten im Rahmen von möglichen Sicherheitsgarantien zu stellen. Dies tue man in den Bereichen, in denen man Expertise habe. Denkbar seien Transportkapazitäten für den Luftweg oder Satellitenkommunikation. Zudem sei auch die weitere Lieferung von militärischer Ausrüstung ein essenzieller Teil dieser Sicherheitsgarantien. Genauso wie das Training der ukrainischen Streitkräfte …