In Paris kamen diese Woche erneut Vertreter der sogenannten „Koalition der Willigen“ zusammen, um über Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Fall eines Waffenstillstands oder Friedens im russischen Angriffskrieg zu beraten. Dabei wurde am Ende eine Absichtserklärung zur Entsendung einer multinationalen Schutztruppe unterzeichnet. Auch Luxemburg bietet seine Unterstützung an – allerdings nicht in Form von Soldaten in dem angegriffenen Land.
Der Luxemburger Beitrag an dem Unterfangen soll sich vielmehr auf den Luftraum und die Satellitenkommunikation konzentrieren, erklärte Premier Luc Frieden (CSV) nach dem Treffen gegenüber der Presse. Luxemburg könnte so etwa zusammen mit Belgien und den gemeinsamen Airbus-A400M-Maschinen Material und Truppen transportieren. Außerdem könnte die Luxemburger Armee das ukrainische Militär in bestimmten Bereichen in der Ausbildung unterstützen.
Luxemburger Soldaten in der Ukraine wird es jedoch nicht geben. „Wir haben das heute nicht vorgeschlagen“, sagte Luc Frieden nach dem Treffen. Mit dieser Position ist das Großherzogtum nicht allein. Auch die deutsche Regierung hat nicht vor, Soldaten der Bundeswehr auf ukrainischen Boden zu entsenden. Bundeskanzler Friedrich Merz stellte aber in Aussicht, dass deutsche Truppen in einem zur NATO zählenden Nachbarland eingesetzt werden könnten …
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