Luxemburg landet im „Media Pluralism Monitor 2024“ auf Platz 13. Die Studie, die jedes Jahr im Auftrag des Europäischen Hochschulinstituts durchgeführt wird, untersucht potenzielle Risiken für die Medienvielfalt in den 27 EU-Staaten sowie in den fünf Beitrittskandidaten Türkei, Albanien, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien. Angeführt wird das Ranking von Deutschland und Schweden, Schlusslicht ist die Türkei, knapp vor Ungarn und Albanien.

Wie in den vergangenen Jahren bleibt laut den Forschern eine starke Marktkonzentration das Hauptrisiko für den Medienpluralismus in Luxemburg. Die Studie streicht dabei hervor, dass die Mehrheit der Presseorgane den zwei größten Medienunternehmen (Mediahuis und Editpress) gehört, während CLT-Ufa, der Mutterkonzern von RTL, die Radio- und Fernsehlandschaft dominiert. Ein Hauptkritikpunkt betrifft dabei den Fakt, dass es im Land keine gesetzlichen Bestimmungen gebe, um marktbeherrschende Unternehmen zu regulieren …