Die Eisenbahn wird von Politikern gerne als Rückgrat des öffentlichen Transports bezeichnet. Damit sie diesem Anspruch auch gerecht wird, bedarf es Investitionen: In den kommenden 15 Jahren stellt der Staat der nationalen Eisenbahngesellschaft CFL insgesamt 4,7 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen der Betrieb des nationalen Zugverkehrs und der Unterhalt des Schienennetzes gewährleistet werden. Der entsprechende Vertrag wurde jetzt von der zuständigen Ministerin und den CFL-Verantwortlichen unterzeichnet.
Bereits Ende Oktober hatte das Parlament einstimmig das dazugehörige Finanzierungsgesetz verabschiedet. Es sieht jährliche Zuwendungen zwischen 263 und 363 Millionen Euro vor, die in den Ausbau sowie den Unterhalt von Zugstrecken und Bahnsteigen, aber auch in Material, Personal und Sicherheitssysteme fließen sollen. Die CFL beschäftigt aktuell rund 5.200 Mitarbeiter, von denen circa 1.800 für die Infrastruktur zuständig sind. Diese umfasst 628 Kilometer Schienennetz mit sechs Hauptstrecken, 68 Bahnhöfen bzw. Haltestellen sowie 28 Tunnels und 105 Bahnübergängen. Pro Tag werden rund 86.000 Passagiere und viele Tonnen Frachtgüter befördert.
Wie die Regierung und die CFL in einer gemeinsamen Pressemitteilung erklären, sieht der Vertrag unter anderem die Erneuerung des für verschiedene Arbeiten am Schienennetz eingesetzten Rollmaterials vor …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
