Die Wirtschaftsleistung von Luxemburg wächst weiterhin nur langsam – und weniger als die in der Europäischen Union. Das geht aus der neuen Herbstprognose der Europäischen Kommission hervor. Damit bestätigt die Kommission den Trend, den bereits die nationale Statistikbehörde „Statec“ Anfang Oktober prognostiziert hatte, als Finanzminister Gilles Roth (CSV) den Haushaltsentwurf für 2026 präsentiert hatte. In bestimmten Bereichen aber weichen die Prognosen der Kommission von jenen des Statec ab.

In ihrer Gesamtheit kam die EU laut der Einschätzung der Kommission überraschend robust durch die ersten drei Quartale 2025. Für dieses Jahr geht sie denn auch von einer Zunahme der Wirtschaftsleistung von 1,4 Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts aus. Diese Leistung sei Anfang des Jahres durch eine starke Zunahme der Exporte in Erwartung der Erhöhung der US-Zölle zu erklären gewesen, so die Kommission. Doch auch danach habe das Wachstum angehalten. Für 2026 prognostiziert die Kommission nun ebenfalls 1,4 Prozent Wirtschaftswachstum – und für 2027 sogar 1,5 Prozent.

Luxemburg seinerseits bleibt etwas hinter diesem Trend zurück. Die Kommission sieht in ihrer Prognose für das Großherzogtum in diesem Jahr nur ein Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent – und damit 0,1 Prozent weniger als das Statec …