Nachdem das „Statec“ zuletzt noch davon ausging, dass das Luxemburger Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2025 um 1,0 Prozent zunehmen würde, muss es jetzt feststellen, dass sich das Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr nur auf 0,6 Prozent belief. Und auch für das laufende Jahr zeigt sich die Statistikbehörde besorgt, dass das prognostizierte Wachstum von 1,7 Prozent auch tatsächlich so eintreten wird. Dabei spielt natürlich der Krieg im Iran und seine Auswirkungen, vor allem auf die Energiepreise, eine wesentliche Rolle.
Die Prognose für 2026 dürfte angesichts der Verschlechterung der internationalen Lage und der Gefahr eines neuen Inflationsschocks nach unten korrigiert werden, schreibt das Statec jetzt in seinem monatlichen Konjunkturbericht. Wie hoch diese Korrektur ausfallen könnte, gibt die Statistikbehörde jedoch nicht an. Zur Einordnung: Mit plus 0,1 Prozent im Jahr 2023, plus 0,4 Prozent in 2024 und nun plus 0,6 Prozent in 2025 lag das Wirtschaftswachstum in den letzten Jahren weit unter den Werten der Vorjahre, als diese sich etwa 2010 bis 2019 im Schnitt auf plus 2,5 Prozent beliefen.
Dass der Krieg im Iran sich bereits jetzt auf die Preise an den Tankstellen in Luxemburg auswirkt, bestätigt auch das Statec …
Bereits Mitglied? Jetzt einloggen!
