Luxemburg soll widerstandsfähiger werden. Resilienter werden, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch Krisen jeglicher Art. Das ist das Ziel der nationalen Resilienzstrategie, die in den letzten Monaten vom „Haut-Commissariat à la protection nationale“ (HCPN) ausgearbeitet und jetzt offiziell vorgestellt wurde. Ob in Bezug auf eine militärische Bedrohung, eine Cyberattacke, eine Pandemie oder eine Naturkatastrophe: Das Land soll bestmöglich vorbereitet sein, um auch in Krisen handlungsfähig zu bleiben.

Die Strategie namens „Lëtz prepare“ soll einen Rahmen bieten, an dem sich die unterschiedlichen Aspekte zur Vorbereitung auf Krisen bzw. gegen Risiken und die Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen und Akteure orientieren sollen. Sie verfolgt einen gesamtstaatlichen Ansatz, der alle Regierungsebenen – lokal und national – einbezieht, und einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz, der die Bevölkerung miteinbezieht.

Die Strategie fußt auf acht Pfeilern aus den Bereichen zivile und militärische Vorbereitung, wobei manche Pfeiler beiden Bereichen zugerechnet werden, und umfasst 149 Maßnahmen. Als ersten Pfeiler weist sie „die Verteidigung der Demokratie, des Staates und der Regierung“ aus, deren Funktionieren auch in Krisenzeiten aufrechterhalten werden soll. Der zweite Pfeiler ist „eine resiliente Gesellschaft“, wobei unter anderem ein Bewusstsein für Gefahren geschaffen werden soll. Dritter Pfeiler sind  die „wesentlichen Güter und Dienstleistungen sowie kritische Infrastrukturen und Einrichtungen“ …