Das viel diskutierte Bettelverbot in Luxemburg-Stadt ist mittlerweile seit drei Monaten in Kraft. In dieser Zeit war die Polizei mit einem verstärkten Aufgebot vor Ort im Einsatz. Dabei wurden insgesamt 886 Personen kontrolliert und 68 Tatbestände protokolliert. Nur vier Verstöße davon betrafen das Bettelverbot, wie aus einer Zwischenbilanz der Polizei hervorgeht. Künftig sollen nun auch weder Kriminalpolizisten noch Beamte aus anderen Regionen in der Hauptstadt zum Einsatz kommen.

Vier Verstöße gegen das Bettelverbot: Das sind zwei mehr als bei der letzten Bestandsaufnahme durch Innenminister Léon Gloden (CSV) Ende Februar im Parlament. Damals hatte er von zwei Vorfällen berichtet, darunter sei eine die Selbstanzeige des früheren Präsidenten von Déi Gréng, Christian Kmiotek, gewesen. Diese Anzeige hat die Staatsanwaltschaft mittlerweile zu den Akten gelegt, wie vor Kurzem bekannt geworden war.

Bleiben demnach insgesamt drei Verstöße gegen das Bettelverbot, wie der entsprechenden Mitteilung der Polizei zu entnehmen ist …