Die US-Regierung von Präsident Donald Trump plant, weltweit Dutzende Botschaften und Konsulate zu schließen. Hintergrund sind Sparmaßnahmen im Staatsapparat. Von den Schließungen betroffen sein könnte auch die US-Botschaft in Luxemburg. Neben neun anderen Ländern soll nämlich auch die Vertretung im Großherzogtum auf der Einsparliste stehen. Das berichtete zuerst die „Luxembourg Times“ unter Berufung auf „Politico“.

Das US-Politmagazin schrieb in seinem Newsletter vom Montag, dass ihm die entsprechenden Pläne des Außenministeriums vorlägen, in dem die dauerhafte Schließung von zehn Botschaften empfohlen werde. Betroffen seien demnach die US-Vertretungen in Eritrea, in Grenada, in Lesotho, in der Zentralafrikanischen Republik, in der Demokratischen Republik Kongo, in Gambia, im Südsudan, in Malta, auf den Malediven sowie die US-Botschaft in Luxemburg.

Seit der Wiederwahl von Donald Trump ist der Posten des US-Botschafters in Luxemburg unbesetzt. Der noch von Präsident Joe Biden ernannte Botschafter Thomas Barrett hatte das Großherzogtum kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump verlassen. Der wiedergewählte Republikaner hatte zuvor die Geschäftsfrau Stacey Feinberg, eine seiner Unterstützerinnen, für den Posten in Luxemburg nominiert …