Um den Rückstand bei den Anträgen auf staatliche Beihilfen für Fotovoltaik-Anlagen aufzuarbeiten, greift die Umweltverwaltung auf private Unternehmen zurück. Die Bearbeitung von 12.600 ausstehenden Dossiers soll demnach von drei Gesellschaften übernommen werden. Knapp eine halbe Million Euro gibt der Staat laut dem EU-Portal für öffentliche Ausschreibungen für diese Aufträge aus.

Der Hintergrund: Das Auslaufen der bisherigen Förderung in Höhe von maximal 62,5 Prozent der Kosten der PV-Anlage führte laut dem Umweltministerium zu einer Flut an Anträgen. Die Wartezeit, bis die Förderung ausgezahlt wird, liege bei knapp einem Jahr, sagte ein Beamter von Umweltminister Serge Wilmes (CSV) im vergangenen Oktober vor dem zuständigen parlamentarischen Ausschuss. Um diesen Zeitraum zu verkürzen, sollen die externen Dienstleister zum Einsatz kommen.

Die Firmen „Convex Sàrl“, „NDBSoft Sàrl“ und „LSC360 SA“ arbeiten bereits an den Förderdossiers …