Der Gemeinderat Bettendorf bleibt bei seiner Entscheidung, sich nicht mehr an den Sondierungen über eine Fusion zur „Nordstad“ zu beteiligen. In einer weiteren Abstimmung stimmten die Räte jetzt mehrheitlich dafür, nicht mehr an den Verhandlungstisch mit den Gemeinden Ettelbrück, Erpeldingen/Sauer, Diekirch und Schieren zurückzukehren. Damit widersetzten sich die Bettendorfer Lokalpolitiker dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung.
In einem Referendum Ende März hatten sich nämlich 57,4 Prozent der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger für ein Fortsetzen der Sondierungsgespräche ausgesprochen. Da ein solches Referendum aber nicht bindend ist, konnte der Gemeinderat nach Gutdünken entscheiden. Das hatte er an sich bereits im Oktober 2024 getan, als er sich mit sieben zu vier Stimmen dazu entschlossen hatte, aus den Gesprächen auszusteigen.
Nach dieser Entscheidung hatte aber eine Bürgerinitiative genügend Unterschriften gesammelt, um das besagte Referendum stattfinden zu lassen …
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