Nach zwei Tagen Tripartite-Verhandlungen hat die Regierung am Mittwoch ein Maßnahmenpaket angekündigt, mit dem sie auf die hohe Inflation und die steigenden Energiepreise reagieren will. Die Maßnahmen reichen von zeitlichen Anpassungen bei den Indextranchen bis zum Einfrieren der Mieten. Kommende Woche wollen die Sozialpartner zu einer endgültigen Einigung kommen.

„Wir stellen das Indexsystem nicht infrage, weder die Regierung noch die Sozialpartner“, betonte Premier Xavier Bettel (DP) gleich zu Beginn der Pressekonferenz am Mittwoch. Änderungen sind dennoch vorgesehen. Binnen eines Jahres soll nämlich nur einmal eine Lohnanpassung vorgenommen werden. Konkret bedeutet das: Die nun Anfang April anstehende Indextranche soll wie geplant greifen. Ein weitere Lohnanpassung im August, wie sie aktuell das Statistikamt Statec prognostiziert, soll hingegen in den April kommenden Jahres verschoben werden. Sollte sich für 2023 eine zusätzliche Indextranche aufdrängen, soll diese ebenfalls erst ein Jahr später, also 2024, erfolgen.

Mit dieser Maßnahme wird den Forderungen der Arbeitgebervertreter Rechnung getragen …