Der „Pôle d’échange“ Howald und vor allem die Umgestaltung der Rue des Scillas werden teurer als ursprünglich geplant. Das Parlament hat deswegen am Dienstag zusätzliche 32,5 Millionen Euro für das Projekt bewilligt, für das im entsprechenden Finanzierungsgesetz aus dem Jahr 2018 Maximalausgaben in Höhe von 130 Millionen Euro vorgesehen waren. Die Gründe für die Mehrkosten sind unterschiedlich. Vor allem die Entsorgung des Bauschutts wird teurer.
Der „Pôle d’échange“ Howald stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt südlich der Hauptstadt dar, da die Nutzer dort auf die verschiedenen Transportmittel – Bahn, Tram, Bus, Auto und Fahrrad – zurückgreifen bzw. von dem einen auf das andere wechseln können. Bis Jahresende soll die Plattform ganz fertiggestellt sein. Schätzungen zufolge sollen bis 2035 pro Tag 23.500 Reisende sie nutzen.
Dass das Projekt jetzt teurer wird, liegt aber weniger am „Pôle d’échange“ selbst, sondern vor allem an den Umbauarbeiten der Rue des Scillas, die mittlerweile in Boulevard des Scillas umbenannt wurde. Dabei wurde nämlich letztlich mehr Erde ausgehoben als geschätzt. Zudem zeigte sich, dass der Bauschutt mit mehr Schadstoffen verunreinigt war als angenommen, was dessen Analyse, die Zwischenlagerung und den Abtransport ins Ausland verteuerte.
War man ursprünglich davon ausgegangen, dass etwa 1.200 Tonnen Bauschutt auf diesem Weg entsorgt werden mussten, sind es bis dato bereits rund 70.000 Tonnen, so die Berichterstatterin des Gesetzentwurfs, Corinne Cahen …
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