Die Inflation in Luxemburg nimmt weiter zu. Im November lag ihre jährliche Rate bei 3,0 Prozent und damit höher als in den Monaten davor. Das ist den neuen Zahlen des „Statec“ zu entnehmen. Der weitere Anstieg der Teuerungsrate war zu erwarten. Erst vor wenigen Wochen hatte die Statistikbehörde ihre Inflationsprognosen für dieses und das kommende Jahr nach oben angepasst.
Die Entwicklung der Inflation im November stand wie so oft in Verbindung mit der Preisentwicklung bei den Erdölprodukten. Deren Preise legten gegenüber dem Vormonat nämlich um 2,9 Prozent zu. Dafür verantwortlich war vor allem das Heizöl, dessen Preis innerhalb eines Monats um 8,5 Prozent stieg. Doch auch das Betanken des Autos war im November teurer als im Oktober. Der Preis für Diesel stieg um 5,0 Prozent und der für Benzin um 1,6 Prozent. Im Monatsvergleich billiger, nämlich 1,6 Prozent, war hingegen Stadtgas.
Preisrückgänge gab es wiederum saisonbedingt im Zusammenhang mit Pauschalreisen. So zahlten Urlauber im November für ihre Aufenthalte 11,8 Prozent weniger als im Oktober. Und auch die Preise für Flugtickets sanken im Monatsvergleich um durchschnittlich 11,1 Prozent. Ebenfalls zurück gingen die Preise für Kindertagesstätten und Kinderhorte. Hier wurde im November ein Rückgang von 8,9 Prozent festgestellt. Preiserhöhungen wurden hingegen im Gastgewerbe verzeichnet. In Cafés und Restaurants zahlten Kunden demnach im November 0,4 Prozent mehr als im Monat davor …
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