Die Inflation in Luxemburg hat in den letzten Wochen wie erwartet stark zugenommen. Grund sind die Auswirkungen des Krieges im Mittleren Osten auf die Energiepreise, vor allem durch die Sperrung der Straße von Hormus. Laut der Statistikbehörde „Statec“ stieg die jährliche Inflationsrate von 1,3 Prozent im Februar auf 2,4 Prozent im März. An den Prognosen für die nächste Indextranche ändert das aber zunächst nichts. Diese soll weiterhin im Laufe des zweiten Trimesters dieses Jahres, also spätestens im Juni, ausgelöst werden.
Insgesamt stiegen die Energiepreise dem Statec zufolge von Februar auf März um 12,2 Prozent. Im Vergleich zum März 2025 lagen sie 6,1 Prozent höher. Besonders ausgeprägt war der Anstieg beim Heizöl, dessen Preis im März gegenüber Februar um 37 Prozent und im Jahresvergleich um 33,2 Prozent zunahm. Die Preise für Gas und Strom blieben hingegen im März stabil.
Die Preise für Diesel und Benzin ihrerseits stiegen innerhalb eines Monats um 22,2 beziehungsweise 10,7 Prozent. Insgesamt legten die Preise für Kraftstoffe um 15,6 Prozent zu, was laut dem Statec dem stärksten monatlichen Anstieg entspricht, der jemals im Verbraucherpreisindex beobachtet wurde …
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