Im vergangenen Jahr wurde in Luxemburg rund sechs Prozent weniger Diesel verkauft als 2022. Damit war der Diesel-Verkauf das vierte Jahr in Folge rückläufig. Zwischen 2018 und 2023 sanken die Verkaufszahlen beim Diesel um insgesamt 35 Prozent. Anders sieht es beim Benzin aus. Von diesem wurde 2023 zwölf Prozent mehr verkauft als 2022. Diese Zahlen gab das „Groupement Energies Mobilité Luxembourg“ (GEML) jetzt bekannt.
„Der Wechsel von Diesel-Motoren zu Benzinern in Luxemburg setzt sich fort, ohne dass jedoch die Zunahme beim Benzin-Verkauf den Rückgang bei den Diesel-Verkäufen kompensiert,“ schreibt das GEML in einer Pressemitteilung. Das habe einen positiven Einfluss auf die nationalen Emissionsziele, gehe jedoch mit einem Verlust der Wettbewerbsfähigkeit einher, so die bis 2022 als „Groupement pétrolier“ bekannte Organisation. Grund seien die Erhöhung der Akzisen sowie die Einführung der CO2-Steuer.
Der Transitverkehr nutze nämlich weiter die Luxemburger Autobahnen, die Lastwagen würden aber nicht mehr im Großherzogtum tanken, sondern auf preiswertere Länder wie Belgien ausweichen. An den Autobahntankstellen sei der Verkauf von Diesel seit 2018 um 60 Prozent zurückgegangen. „Das wirkt sich zwar positiv auf die Luxemburger Klimabilanz aus, führt aber nicht zu einer wirklichen Senkung der Emissionen auf globaler Ebene“, wird der neue GEML-Präsident Eric Bleyer in der Mitteilung zitiert …
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