Die „Association des Cercles d’Etudiants Luxembourgeois“ (ACEL) ist unzufrieden mit der Ausrichtung der „Studentefoire“ – und mit dem zuständigen Ministerium für Forschung und Hochschule. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Der Studentenverband vermisst einen „konstruktiven“ Dialog. Die Kritik kommt für Ministerin Stéphanie Obertin (DP) zu einer Zeit, in der es Gerüchte über eine Umbildung der Regierung gibt, wobei bei auch ihr Name fällt.

Die Kritik der ACEL bezieht sich eben auf die „Studentefoire“, auf der sich die Schüler und Schülerinnen aus den Lyzeen über ihre Optionen nach ihrem Sekundarschulabschluss informieren können. Seit der Covid-Pandemie findet die Veranstaltung nicht mehr in der „Luxexpo“ in Kirchberg, sondern in mehreren Gebäuden der Universität in Belval statt. Und es ist unter anderem das, was die Studentenvereinigung moniert. In der Pandemie sei dieser Standort eine gute Lösung gewesen, doch habe man von Anfang an befürchtet, dass die Qualität der Messe abnehme, was man auch bereits 2022 angemerkt habe.

„Leider haben sich diese Sorgen bestätigt und es ist kein positiver Fortschritt zu erkennen. Im Gegenteil: Die Qualität hat nachgelassen und der Dialog mit dem Ministerium ist immer schwieriger geworden“, schreibt die ACEL. Konkret bemängelt sie, nicht genug in die Organisation des Events eingebunden zu werden. Nach einem Beschluss auf ihrer Jahreshauptversammlung im Juli dieses Jahres habe man diesbezüglich den Dialog gesucht, doch dabei habe man „ein Ministerium erlebt, das nicht bereit war, sich auf ein konstruktives Gespräch einzulassen“, so die ACEL. „Unsere Kritik wurde wenig bis gar nicht angenommen und wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt“ …