Vor der Vorstellung des Haushaltsentwurfs für 2026 am Mittwoch präsentierte Finanzminister Gilles Roth (CSV) am Dienstag den Abgeordneten der parlamentarischen Ausschüsse für Finanzen und für Budgetführung die aktuellen Zahlen zur Situation der Staatsfinanzen. Demnach stand beim Zentralstaat Ende September ein Defizit von 521 Millionen Euro zu Buche.
Insgesamt wurden im Zentralstaat bis zum 30. September 21,7 Milliarden Euro eingenommen und damit 569,6 Millionen Euro oder 2,7 Prozent mehr als im selben Zeitraum 2024. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 22,3 Milliarden Euro und somit 1,6 Milliarden oder 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist einer entsprechenden Pressemitteilung des Finanzministeriums sowie der Webseite des Parlaments zu entnehmen.
Zur Erinnerung: Die Einnahmen des Zentralstaats, also ohne jene der Gemeinden und die der Sozialversicherungen, setzen sich aus den Einnahmen der drei Steuer- und Zollverwaltungen zusammen. Eine davon ist die „Administration des douanes et accises“, die bis zum 30. September Einnahmen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro verzeichnete, was im Jahresvergleich einem Plus von 196,8 Millionen Euro oder 11,8 Prozent entspricht.
Bei der „Administration de l’enregistrement, des domaines et de la TVA“ waren es derweil 5,9 Milliarden Euro und damit 156,8 Millionen oder 2,8 Prozent mehr …
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