Sollten die Gemeinden Diekirch, Ettelbrück, Erpeldingen/Sauer und Schieren irgendwann doch noch zur „Nordstad“ fusionieren, würden sie natürlich auch finanziell davon profitieren. Nimmt man die aktuellen staatlichen Zuwendungen für 2025 als Berechnungsgrundlage, würden sie zusammen fast elf Millionen Euro mehr erhalten als ohne Fusion. Das ist der Antwort des Ministers für innere Angelegenheiten, Léon Gloden (CSV), auf eine parlamentarische Anfrage des Nordabgeordneten André Bauler (DP) zu entnehmen.

Demnach wurde den vier Gemeinden aus dem „Fonds de dotation globale des communes“ für 2025 ein Gesamtbetrag von insgesamt 99.522.918,60 Euro zugesprochen, der sich wie folgt aufteilt: Ettelbrück (45.646.009,50 Euro), Diekirch (33.262.867,80 Euro), Erpeldingen/Sauer (11.375.668,23 Euro) und Schieren (9.238.373,07 Euro). Als Nordstad würden die vier Kommunen zusammen hingegen 110.460.767,64 Euro erhalten und damit 10.937.849,04 Euro mehr. Das entspricht einem Plus von 10,99 Prozent.

Bereits die blau-rot-grüne Regierung hatte Ende Juni 2023 in ihrem „Programme directeur d’aménagement du territoire” das Einzugsgebiet der Nordstad als „Centre de développement et d’attraction d’importance nationale“ ausgewiesen …