Im ersten Quartal des laufenden Jahres wurden in Luxemburg 301 Unternehmen für zahlungsunfähig erklärt. Im selben Zeitraum wurden 51 Gesellschaften aufgelöst. Das geht aus neuen Zahlen des Justizministeriums und der Statistikbehörde „Statec“ hervor. Im Jahresvergleich hat sich die Lage demnach stabilisiert. Vor allem im Baugewerbe konnte der Negativtrend gebremst werden.

Die 301 Insolvenzen im ersten Trimester 2025 entsprechen den vorliegenden Zahlen zufolge dem Niveau im ersten Trimester 2024, als letztlich 300 Unternehmen für insolvent erklärt wurden. Und ersten Schätzungen zufolge riskieren durch diese 301 Pleiten weniger Arbeitnehmer ihren Job zu verlieren als noch vor einem Jahr. Die Behörden sprechen von 27 Prozent weniger bedrohten Arbeitsplätzen als im ersten Trimester 2024.

Das hängt unzweifelhaft mit der Situation im Baugewerbe zusammen, jenem Sektor, in dem seit 2023 die meisten Insolvenzen verzeichnet wurden …