„In Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine haben sich die russischen Geheimdienstaktivitäten in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union intensiviert.“ Das bestätigt die Luxemburger Regierung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Spionage und hybride Bedrohungen, darunter auch Sabotage, sowie auch die Mittel, um sich dagegen zu wehren, seien denn auch regelmäßig Gegenstand der Diskussionen auf EU- und NATO-Ebene.

Die konkrete Abwehr solcher Bedrohungen obliegt dem Luxemburger Geheimdienst. Der „Service de renseignement de l’Etat“ (SRE) habe „als Mission, in einer antizipatorischen und präventiven Perspektive Informationen zu sammeln und zu beschaffen über Aktivitäten, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit oder die der Partnerländer darstellen könnten, darunter auch Spionageaktivitäten“, so Außenminister Xavier Bettel (DP) in seiner Antwort auf die parlamentarische Anfrage von Octavie Modert (CSV).

Die Abgeordnete hatte sich an Xavier Bettel und an Premierminister Luc Frieden (CSV) gewandt, um mehr über russische Spionageaktivitäten und mögliche Sabotage mit Luxemburg als Ziel zu erfahren …