Die „Inspection générale de la sécurité sociale“ (IGSS) hat untersucht, wie sich der Sektor, in dem Arbeitnehmer beschäftigt waren, auf ihre Lebenserwartung im Ruhestand auswirkt. Das Ergebnis überrascht: Demnach gibt es keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Wirtschaftszweig und der Sterbewahrscheinlichkeit der Rentner. Das Gleiche gilt für die Lebenserwartung und das Durchschnittseinkommen, das zur Berechnung der Rente dient. Ein wesentlicher Faktor ist hingegen das Geschlecht.

Für ihre Studie „Aperçu no 30“ analysierte die IGSS insgesamt 5.264 Fälle von Arbeitnehmern, denen zwischen 2010 und 2012 eine vorzeitige Altersrente im „Régime général“ zugesprochen wurde. Das waren 3.742 Männer und 1.522 Frauen, die zwischen 57 und 62 Jahren unmittelbar nach einer Erwerbstätigkeit in Luxemburg in Rente gingen und bei denen im untersuchten Zeitraum von 13 Jahren 606 Todesfälle registriert wurden.

Von diesen 5.264 Personen waren 3.840 in Luxemburg und 1.424 im Ausland wohnhaft. 2.847 besaßen die Luxemburger Staatsangehörigkeit und 2.417 eine andere. Die Dauer ihrer beruflichen Laufbahn lag zwischen 37,5 und 42,4 Jahren …