Das Projekt „Alpha – Zesumme wuessen“, also die Alphabetisierung auf Französisch, soll weiterhin bereits zur „Rentrée“ 2026 landesweit umgesetzt werden. Das bestätigte Bildungsminister Claude Meisch (DP) jetzt im Parlament. Anlass war eine parlamentarische Anfrage von Francine Closener. Die LSAP-Abgeordnete sprach von „großen Herausforderungen“, die für „Kopfzerbrechen“ in Gemeinden und Schulen sorgen würden. Sie warnte auch davor, dass das Projekt nicht zulasten der Differenzierung gehen dürfe.
Francine Closener zufolge sei den Schulen nämlich vermittelt worden, dass sie entscheiden müssten, wie und ob Klassen aufgeteilt bzw. zusammengelegt werden – eben auch, wenn das auf Kosten der Differenzierung gehe. Mit anderen Worten: Der „Appui“ solle abgeschafft werden, so die LSAP-Abgeordnete. Claude Meisch sprach diesbezüglich von einem Missverständnis.
Man habe sicher nicht die Absicht, auf den „Appui“ zu verzichten, um dieses Projekt umzusetzen, betonte der Minister. Vielmehr solle gerade damit auf Ungleichheiten in der Schülerschaft eingegangen werden. Die Frage, ob und wie Kontingente in der Schule je nach Bedarf aufgeteilt werden, gebe es bereits jetzt und stelle insofern eine Neuerung dar, so Claude Meisch.
Darüber hinaus bestätigte er noch einmal den Zeitplan für die Umsetzung des Projekts …
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