Anfang 2027 soll in Luxemburg der sogenannte „Complément de vie chère“ eingeführt werden, der mehrere staatliche Sozialleistungen bündelt und vorrangig Haushalte mit geringem Einkommen, Familien mit Kindern und ältere Menschen finanziell unterstützen soll. Am Montag befasste sich der zuständige parlamentarische Ausschuss mit dem entsprechenden Gesetzentwurf von Familienminister Max Hahn (DP). Ebenfalls Thema in der Sitzung war nochmals der Entwurf zur geplanten Erhöhung des Kindergeldes.

Der neue „Complément de vie chère“, kurz CVC, umfasst die seit 2009 geltende „Allocation de vie chère“, die 2022 beschlossene Energieprämie, die 2026 eingeführte „Aide financière pour personnes âgées“ (AFPA) sowie eine neue zusätzliche Unterstützung für Familien mit schulpflichtigen Kindern in Höhe von bis zu 3.000 Euro. Für die gebündelte Sozialleistung soll es auch nur noch einen einzigen Verteilungsschlüssel geben und er soll degressiv ausbezahlt werden. Das heißt, auch Haushalten, deren Einkommen über einem bestimmten Schwellenwert liegt, steht noch eine Beihilfe in reduzierter Höhe zu …

Der CVC soll auch nicht mehr auf einen Schlag ausbezahlt werden, sondern in vier Tranchen alle drei Monate …