Wenn dieser Tage Parlamentswahlen wären, dann würde die CSV vier ihrer 2023 errungenen Mandate verlieren und käme nur noch auf 17. Die DP ihrerseits würde keinen ihrer 14 Sitze einbüßen, sodass die aktuelle Koalition weiterhin über eine Mehrheit verfügen würde. Statt aus 35 würde sie aber nur noch aus 31 Abgeordneten bestehen. Zudem wäre bei dieser Sitzverteilung auch wieder eine Dreierkoalition aus DP, LSAP und Déi Gréng, mit dann 32 Mandaten, möglich.
Das geht zumindest aus den Ergebnissen der neuen „Sonndesfro“-Umfrage hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut „Ilres“ im Auftrag von „RTL“ und dem „Luxemburger Wort“ zwischen dem 15. und dem 29. September 1.825 wahlberechtigte Personen befragt hat. Demnach würden statt 29,8 nur 25,3 Prozent der Wählerstimmen auf die CSV entfallen und auf die DP statt 19,2 nun 19,7 Prozent. Die LSAP käme auf 18,7 statt 18,2 Prozent, die ADR auf 11,6 statt 9,6 Prozent und Déi Gréng auf 9,3 statt 8,3 Prozent. Die Piraten würden 4,4 statt 6,7 Prozent der Stimmen erhalten und Déi Lénk 5,9 statt 3,6 Prozent.
Die LSAP und vor allem die ADR wären der Umfrage zufolge die Gewinner. Beide Parteien würden zwei Sitze hinzugewinnen und kämen auf 13 bzw. sieben Mandate. Déi Gréng würden einen Sitz mehr erhalten als 2023 und hätten mit fünf Abgeordneten wieder Fraktionsstärke …
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