Mehrere junge Politiker von CSV, DP, LSAP und Déi Gréng haben sich dazu entschlossen, eine Vereinigung zur Stärkung der Demokratie zu gründen. Am Mittwoch kamen sie zusammen, um die Statuten der neuen „Plattform fir Demokratie“ zu unterzeichnen. Ziel der Vereinigung ist laut eigenen Angaben, „anhand von einem verstärkten Dialog zwischen den Parteien und dem Einbringen von konkreten Vorschlägen in die öffentliche Debatte aktiv zur Stärkung der Demokratie in Luxemburg beizutragen“.

Bereits Anfang 2025 hatten sich die Politiker in einem offenen Brief an Premier Luc Frieden (CSV) und Parlamentspräsident Claude Wiseler (CSV) gewandt, in dem sie einen Bürgerrat und einen Aktionsplan zugunsten der Demokratie sowie einen Stresstest der demokratischen Institutionen forderten. Die Forderung stieß nicht auf taube Ohren. Zumindest der Stresstest wird derzeit vom Parlament umgesetzt. Konkret geht es dabei darum, „die Institutionen im Falle einer Übernahme durch demokratiefeindliche Kräfte widerstandsfähiger zu machen“, wie die Vereinigung jetzt in einer Pressemitteilung nochmals erklärt.

Die sieben Gründungsmitglieder von CSV, DP, LSAP und Déi Gréng sind aber eigenen Angaben zufolge der Meinung, dass sie „als Parteien der breiten Mitte noch einen Schritt weiter gehen müssen“ …