Nicht alle Ministerien, Behörden und staatlichen Verwaltungen sind in Gebäuden untergebracht, die dem Staat auch gehören. Viele genutzte Räumlichkeiten mietet er und zahlt dafür Miete. Ende Mai unterhielt er insgesamt 302 Mietverträge für Immobilien oder Ländereien mit einer Gesamtfläche von 598.372,86 Quadratmetern, für die er jährlich 166.593.649,44 Euro zahlt. Diese Zahlen nennt Finanzminister Gilles Roth (CSV) in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Mars Di Bartolomeo (LSAP).
Die Mietobjekte sind quer über das Land verteilt. Sie reichen von von Düdelingen bis Hosingen, von Steinfort bis Echternach. 116 Gebäude befinden sich in Luxemburg-Stadt, 17 in Esch/Alzette und acht in Diekirch. Die meisten Objekte, nämlich 83, mietet das Bildungsministerium. Seine jährlichen Mietkosten belaufen sich denn auch auf etwas mehr als 41 Millionen Euro. Die zweithöchsten Mietausgaben hat das Finanzministerium mit jährlich rund 27,5 Millionen Euro für 33 Verträge, gefolgt vom Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit (zwölf Millionen Euro), dem Außenministerium (11,5 Millionen Euro) und dem Ministerium für innere Angelegenheiten (11,1 Millionen Euro).
Den Mietvertrag mit dem höchsten Einzelbetrag unterhält derweil das Außenministerium …
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