Im vergangenen Jahr hat die Luxemburger Abgeordnetenkammer rund 65 Millionen Euro für einen „reibungslosen“ Ablauf des parlamentarischen Betriebs aufgewendet. Der Großteil entfiel auf die Personal- und die Betriebskosten, gefolgt von den Vergütungen für die Abgeordneten und ihre Mitarbeiter. Das geht aus der Bilanz für das Geschäftsjahr 2024 hervor, mit der sich Ende vergangener Woche der Rechnungsprüfungsausschuss befasste.
Die verschiedenen Vergütungen für die 60 Abgeordneten – von Sitzungsgeldern bis politischem Urlaub – und für ihre Mitarbeiter schlagen mit 16,7 Millionen Euro zu Buche. Sie machen 25 Prozent der Gesamtausgaben aus. Insgesamt wurden in dem Jahr 8.482 Sitzungsgelder ausgezahlt. Hinzu kommen die Zuschüsse für die Fraktionen (CSV, DP, LSAP und ADR) sowie die „Sensibilités politiques“ (Déi Gréng, Piraten und Déi Lénk) für einen Gesamtbetrag von 6,05 Millionen Euro. Das wiederum entspricht neun Prozent aller Ausgaben.
Die Abgeordneten sind bekanntlich auch außerhalb des Großherzogtums im Auftrag des Parlaments im Einsatz, was 2024 Reise- und Aufenthaltskosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro mit sich brachte …
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